190. Abkühlung für Daten-Hitze, mit technotrans-CEO Michael Finger
Shownotes
Mit Trendthemen, wie Künstliche Intelligenz oder Industrie 4.0 wächst der Datenverbrauch weltweit immer weiter an. Neben der nötigen Energieversorgung, rückt damit auch ein weiteres Thema in den Vordergrund – die Systeme müssen gekühlt werden. Ein Spezialist in Sachen Thermomanagement kommt dabei aus Deutschland – technotrans. Mit CEO Michael Finger spricht der ES über Datacenter und weitere Einsatzfelder für Kühlsysteme.
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00:00:02: Hallo, mein Name ist Janine Krüger und ich bin die Stimme des Anleger-Podcasts des Effektenspiegelmagazins.
00:00:08: Wir sind mehr als nur ein Aktienpodcast!
00:00:10: Wir stehen für unabhängigen Börsenjournalismus – und das seit deiner
00:00:13: Zeit in den letzten Jahren.
00:00:14: Künstliche Intelligenz Industrie vier Punkt Null.
00:00:17: Digitalisierung.
00:00:18: Der Datenverbrauch nimmt weltweit zu und gerade der Energiehunger der Datenzentren für künstliche Intelligence ist enorm.
00:00:25: Neben Energiefersorgern rückt damit auch ein weiteres Thema zunehmend in den Vordergrund nämlich Kühlsysteme.
00:00:32: Und ausgerechnet hier gibt es ein Unternehmen made in Germany, welches genau in diesem Bereich tätig ist.
00:00:37: Nämlich Technotrans und ich freue mich heute mit im CEO Herrn Finger über das Thema Kühlsysteme sprechen zu können was uns sicherlich auch in Zukunft zunehmend beschäftigen wird.
00:00:59: Hallo Herr Finger schön dass Sie heute mein Gast sind.
00:01:01: Hallo Frau Krüger und vielen Dank für die Einleitung und die netten Worte.
00:01:05: Herr Finger könnten sie unseren Hörerinnen und Hörern einmal kurz ihr Geschäftsmodell erklären?
00:01:11: Unser Geschäftsmodell kann man am besten an den aktuellen Megatrends erklären.
00:01:16: Wenn man sich das anschaut, Digitalisierung, Decarbonisierung, Elektrifizierung, medizinischer Fortschritt und insbesondere künstliche Intelligenz – all diese Megatrenns funktionieren nur mit dem Einsatz hochwertiger Technologie.
00:01:29: Und wenn man hochwertige Technologie einsetzt dann entsteht in den allermeisten Fällen auch Wärme ist in der Regel nie zuträglich für die Stabilität und Leistungsfähigkeit des gesamten Systems unserer Kunden.
00:01:43: Und damit man das beherrscht, diese Wärmenbeherrschung kann, benötigt man ein sogenanntes Thermomanagement System.
00:01:49: Das ist unsere Kernkomponenten, das ist unsere Daseinsberechtigung und so funktioniert in der Tat auch unser Geschäftsmodell.
00:01:57: Wenn man da jetzt raus ableitet Temperatur, Wärmemanagement, Thermo-Management Wie unterscheiden wir uns eigentlich von unseren Wettbewerbern?
00:02:05: Ich glaube, wir haben ein einzigartiges Thermo-Management System was eine Bandbreite von minus achtzig bis plus vierhundert dreißig Grad abdeckt.
00:02:14: Wir haben eine Kühlleistung in einer Bandbreit von null Komma eins Kilowatt bis fünf Megawatt wo wir mit in den Markt gehen und ganz besonders interessant und wichtig werden eine Genauigkeit in der Kühlung von null Null eins Kelvin und damit unterscheiden uns schon signifikant von der breiten Masse.
00:02:32: Jetzt haben Sie das im Grunde schon ein bisschen angesprochen, wie muss man sich denn so als Leier ich sage jetzt mal ein klassisches Kühlsystem vorstellen?
00:02:40: Und da konkret im Vergleich ja sie haben ja auch unter anderem zum Beispiel flüssig Kühl Systeme.
00:02:47: Ja das klassische Kühl system Das kennt jeder aus dem haushalt dass ist der klassisch Kühlschrank Das ist ein Kreislauf, der läuft sieben Stunden, sieben Tage die Woche durch mit einem Kompressor und kühlt einen Raum.
00:03:04: Die Kühlsysteme, die wir produzieren zum Beispiel von einem Data Center, ist es so zu erklären dass wir sehr spezifisch auf die Wärmeverursacher direkt gehen und dort die Kühlleistung anbringen.
00:03:20: Wenn man sich jetzt auch in Datenscenter anschaut ist ja so ein Datencenter gespricht von einer Vielzahl von Hochleistungsprozessoren.
00:03:28: Und diese Prozessoren erzeugen alle Wärme und wie eingangs beschrieben, ist diese Wärmung nie zuträglich für die Leistungsfähigkeit des Systems.
00:03:36: Wir nehmen die Wärmen direkt an den Prozessor ab, also wird ein Kühlpad direkt auf dem Prozessor gelegt.
00:03:42: Dieses Pad wird mit einer Kühlflüssigkeit durchströmt und dieses durchströmmte Kühlmedium transportiert dann die Währme ab Kühlschrank eingangs beschrieben.
00:03:53: Durch so ein Kreislaufsystem wird die warme Flüssigkeit entsorgt und die kalte wird wieder an den Verursacher gepumpt, sodass man immer eine gleiche Temperatur hat.
00:04:04: Und das ist eigentlich das Prinzip der Thermo-Management Systeme.
00:04:08: vom Prinzip ganz einfach, aber im Detail und in der Anwendung dann doch komplex.
00:04:13: Gerade Kühlung mit Wasser ist ja was KI Data Center angeht in den Vordergrund berührt?
00:04:19: Wie geht man damit Ich sage jetzt mal doch extremen Wetterverhältnissen in letzter Zeit um, auch Sie hatten gerade Auflässigkeiten angesprochen die man für die Kühlung braucht.
00:04:28: Ist das das klassische... ich sage jetzt einmal Wasser aus dem Fluss nebenan oder aus dem See nebenan und wie geht man dann mit extremem Wetter
00:04:34: um?
00:04:35: Also gerade diese Systeme, die wir zum Einsatz bringen bei den Datacentern sind Wetter- und von Außenumgebungen unabhängig.
00:04:43: Das sind in der Regel kreisläufe beschlossene Kreisläufe die nicht auf Flüsse oder auf äußere Einflüsse angewiesen sind, sondern sie bespielen das System mit einem abgeschlossenen Kreislauf.
00:04:56: Und natürlich ist es so, je wärmer es draußen in der Umgebung ist, je mehr müssen Sie den Tamtotemperaturausgleich auch herstellen um die Flüssigkeit wieder gekühlt zu bekommen.
00:05:07: aber in der Regel sind wir unabhängig von Naturkatastrophen.
00:05:10: Das lässt sich schon mal ganz klar herausarbeiten.
00:05:16: Unternehmen ist im Grunde in sämtlichen Megatrends tätig.
00:05:19: Sie konzentrieren sich aber auf vier Fokusmärkte, welche sind das?
00:05:24: Also konkret sind es.
00:05:25: Wir kommen ja ursprünglich aus der Druckindustrie.
00:05:27: Neben der Druckindustrie ist unser stärkster wachsender Bereich das Thema Energy Management, das umfasst wie gerade schon besprochen, das Thema Flüssigkeitskühlung für Datacenter und die Batteriekühlung insbesondere.
00:05:38: Dann haben wir einen weiteren Bereich Kunststofftechnik also alles rund um das Thema Kühlen und Temperieren im Bereich Kunststoff-Kunststoff Spritzgruß Prozess.
00:05:47: Und die Medizin und Analyse.
00:05:49: Technik ist der vierte Bereich, den wir bespielen, wo es auch sehr stark auf Regelgenauigkeit, auf stabile Temperaturen ankommt damit man immer reproduzierbare Ergebnisse erzielt.
00:06:03: am einfachsten erklärt wenn sie eine Blutprobe analysieren oder ein Impfstoff produzieren, dann ist es immer wichtig dass sie das in einem stabilen gleichem Temperaturumfeld tun und das ist ein Schwerpunkt unserer Tätigkeiten.
00:06:16: Es ist eines der aktuell bekanntesten Themen ja künstliche Intelligenz und man hat das Gefühl, dass die Big Player weiterhin aus den USA vor allem kommen.
00:06:26: gibt es denn hier auch in Deutschland große Anbieter?
00:06:30: Also ich glaube die Deutsche Telekom hatte einen Datacenter gebaut.
00:06:36: Wie schlägt sich Deutschland so im internationalen Vergleich?
00:06:39: Können Sie was dazu sagen?
00:06:40: Ja, Sie haben ja gerade schon einige Namen angesprochen.
00:06:43: Die Deutsche Telekom ist natürlich sehr aktiv.
00:06:46: Die Schwarzgruppe ist da ebenfalls sehr aktiv.
00:06:49: Bosch, Siemens all die großen Konzerne sind alle sehr aktiv in dem Bereich Datacenter-Eigene Entwicklung oder auch Briefbereitstellung.
00:06:58: Es gibt natürlich auch deutsche Unternehmen wie Dieb L aus Köln oder alles war aus Heidelberg Ceylon ist aus München, die in der KI-Anwendung schon recht aktiv sind oder Infinion als deutscher großer Europas größter Schippersteller.
00:07:12: Da sind natürlich viele, viele Aktivitäten, die wir auch in Deutschland sehen.
00:07:16: aber dennoch natürlich spielt die Musik sehr stark auch in den USA wenn sie sich anschauen die großen Schippersteller wie NVIDIA oder AMD, die sind natürlich in den Vereinigstaaten beheimatet und auch viele Unternehmen, die dann rund um die ganze Techblase im Silicon Valley Ihre Hyperscaler Aktivitäten, ihre KI-Aktivitäten ausbauen.
00:07:39: Die sind natürlich sehr stark amerikalastisch.
00:07:41: Das sehen wir schon so.
00:07:42: Aber Deutschland ist auch sehr aktiv um das zu verantworten und das wird sicherlich auch ein Fokus für viele deutsche Unternehmensalen den wir gerade beobachten der die nächsten Jahre bringen wird.
00:07:54: Spüren Sie denn da schon im Auftrags eingängende Veränderung?
00:08:01: Wir kriegen eigentlich gerade was das Thema Datacenter und CDUs Flüssigkeitsgliedung für die Datacentre angeht, Aufträge aus der ganzen Welt.
00:08:08: Natürlich ist es ein Schwerpunkt aus den USA zu paar Zeichen grade was die Lieferadresse auch angeht.
00:08:13: aber generell merken wir auch dass in Deutschland das eine oder andere wird schon installiert mit aber auch in Europa und in Asien.
00:08:21: Eigentlich ist das ein sehr bereit gefächertes Feld.
00:08:25: Das will ja keiner verpassen.
00:08:26: kein Land der Welt verschließt sich mehr vor vor dem Thema und dementsprechend wird überall auch investiert.
00:08:32: Und die Vorbereitung, vor allem für Investitionen betroffen, ich würde das so beschreiben wollen, auch wenn aktuell sehr viel darüber geschrieben wird was da schon passiert?
00:08:43: Es wird in Zukunft noch viel mehr passieren weil viele Firmen, viele Infrastrukturen gerade erst geschaffen werden müssen.
00:08:50: Voraussetzungen erst erbracht werden müssen, um einen Datencenter zu errichten.
00:08:53: Wenn heute ein Grundstück gekauft wird wo ein Datencenter drauf entsteht dann kann man davon ausgehen dass es in den nächsten drei Jahren auch erst soweit ist bis dann so ein Daten Center ans Netz geht und die große Welle kommt auf.
00:09:07: Gibt es denn Regionen die derzeit ich möchte nicht sagen hinterher hängen aber wo sie sich noch mehr Aufholpotenzial von vorstellen können?
00:09:16: Meinen Sie jetzt generell oder im Bereich für Datacenter im
00:09:19: Bereich Datacenter.
00:09:21: Also generell haben wir ja siebzehn Standorte weltweit und die wollen wir natürlich auch alle nutzen, um unser Geschäft entsprechend auszubauen.
00:09:29: Wir arbeiten ja mit einem großen Integrator zusammen das sei mal vorweggestellt.
00:09:35: Das heißt die Hauptvertriebsarbeit leisten gar nicht wir sondern unser Integrator den wir mit CDUs also mit Flüssigkeitsgesühlten Anlagen für die Data Center beliefern und der ist ein sehr nahmhaftes großes US-Unternehmen, was den Weltmarkt bearbeitet.
00:09:54: Und wir merken natürlich dass wir da wie auch eingangs angesprochen weltweit auch Aufträge bekommen und das wird sich jetzt auch homogen weiter ausbeiden.
00:10:03: also in Schwerplung geht es.
00:10:04: zu benennen der aufholen muss wäre vermessen.
00:10:07: sicherlich aus Afrika kriegen wir aktuell Ozeanien aus den Bereichen kriegen wir noch weniger mit.
00:10:14: aber Der Bereich Asien, der Bereich Europa und der Bereich Amerika gerade Nordamerika da ist schon sehr viel.
00:10:22: Sehr viel Aktivität zu verzeichnen.
00:10:24: Und wenn wir jetzt mal allgemein auf die Unternehmen blicken gibt es da ein Geschäftsbereich wo sie sagen, der hat in den kommenden Jahren noch deutliches Aufholpotenzial oder wird deutlich präsenter auch?
00:10:36: Ja also neben Energiemanagement dem wir gerade ja schon ausgiebig besprochen haben Wer das Thema Batteriegelung und Datacenter bespielt, haben wir natürlich die anderen drei Märkte alle auf Wachstum ausgerichtet.
00:10:48: Die Perspektiven wachsen auch in all unseren Divisionen.
00:10:52: der Printmarkt, der profitiert auch in Zukunft weiterhin vom Onlinehandel.
00:10:57: Wenn der online Handelboom braucht man auch Verpackung, Verpackungsdruck.
00:11:01: Also ist das eine positive Entwicklung für den traditionellen Printmarkt und in so einer Printpresse ist es prinzipiell egal ob es eine Zeitung oder eine Verpackungen druckt.
00:11:11: Plastik wird auch zukünftig von Recycling- und Leichtbau profitieren.
00:11:15: wir sehen jetzt nach einer Depression der Wirtschaft insbesondere Deutschland in dem Bereich Grundstofftechnik dass der Markt sich langsam aber sicher wieder aufhält Mittel bis langfristig, ob man es mag oder nicht.
00:11:28: Keine Welt ohne Kunststoffe geben teilweise aus Phygienegröntgen, teilweise aus wenn man an die Medizintechnik denkt aber auch teilweise aus technischen Gründen nicht und das Geschäft zieht Schritt für Schritt wieder an.
00:11:40: Hälzgeanalytik wird uns eigentlich auch schon angerissen profitiert vor allem von dem medizinischen Fortschritt und die Temperatur.
00:11:49: Genauigkeit ist hier eines der Elemente, die sowohl in der Analytik als auch in der Medizinteknik eine große Bedeutung hat, keiner möchte Experimente am Patienten eingehen.
00:11:59: Es müssen immer reproduzierbare, immer stabile Ergebnisse erzielbar sein.
00:12:03: von daher sind wir da auch gut aufgestellt und sehen dort auch großes Wachstumspotenzial.
00:12:09: darüber hinaus wenn man sich anschaut wo kann Thermomanagement noch so zum Einsatz kommen?
00:12:12: Sehen wir natürlich auch dass die Elektrifizierung einer unserer Unterstützer im Vertrieb ist.
00:12:20: In die Zukunft sehen wir immer mehr Aktivitäten, dass Off-Road Fahrzeuge elektrifiziert werden.
00:12:25: Also große Minenfahrzeuge zum Beispiel oder Construction Vehicles also alles was und um die Baustelle passiert, um Emissionen rauszukriegen, um dort den Verbrenner einzutauschen gegen Elektromotoren und dementsprechend auch auf Batterie umstellen gibt auch in alle eine entsprechende Kühlung sowohl für das laden als auch für das entsprechende Versorgen mit Energie und das ist natürlich eine Kernkompetenz, die wir auf weiter bespielen.
00:12:51: Wasserstoff vielleicht wird mir gerade noch spontan ein von der Elektrolyse bis zum Anwenden also sehr viel Potential für Thermomanagements auch ein sehr großes Feld für die Zukunft, für Technotrans sich da auch weiter auszubreiten.
00:13:04: Sie haben in diesem Jahr die bisher größte Einzelinvestitionen an Ihrem Hauptsitz angekündigt.
00:13:10: Was hat es damit auf sich?
00:13:12: Wir bauen ein neues Werk, das insbesondere für die Flüssigkeitsgülung von Data Center und das Batterietermomanagement ausgelegt ist.
00:13:21: Die Investition umfasst eine Erweiterung von ca.
00:13:24: seventeen Tausend Quadratmetern Produktions- und Logistikfläche an unserem Hauptsitzen Sassenberg nur zum Vergleich.
00:13:32: an diesem Standort, um das Wachstum mitzunehmen.
00:13:44: Welches wir erwarten?
00:13:46: Wir kommen hier Schritt für Schritt an unsere Kapperoberbewenze und gerade das Thema Datacenter.
00:13:51: Das wächst in den nächsten Jahren ungemein und dort ist es wichtig auch eine Fertigung einer Linienfertigung aufbauen zu können die Entsprechend Platz hat für die Belieferung mit Logistikkomponenten, die auch direkt den Logistik-Ausgang hat.
00:14:06: Dass das eine line Fertigungsstruktur ist, die der Sache dann auch gerecht wird und deswegen investieren wir heute schon in einer Infrastruktur für
00:14:14: morgen.".
00:14:14: Sie hatten auch einen neuen Serienauftrag im Bereich Plastics bekannt gegeben.
00:14:21: können sie unseren Hörern und Hörer dazu einen kurzen Überblick geben?
00:14:26: Das ist ein wirklicher Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Division Plastics.
00:14:30: Die Plastics-Branche, wie vorhin schon gesagt liegt seit sicher zwölf, vierundzwanzig Monaten aufgrund der wirtschaftlichen Situation gerade in Deutschland brach und wir haben sehr viel Energie und Arbeit in die Entwicklung neuer potenzieller großer Anwendungen gesteckt.
00:14:47: und hier hat sich die Entwicklungsarbeit der letzten zwölfen Monate wirklich ausgezahlt.
00:14:51: Wir haben einen Kühl- und Temperiersystem für eine Hightech-Anwendung entwickelt, für einen Kunden von uns.
00:14:57: Leider dürfen wir sowohl den Kunden als auch die Anwendungen nicht näher beschreiben aber sie ist ein elementarer Baustein für das System unseres Kunden und diese Anwendung wird uns wiederkehrende Umsätze für die nächsten Jahre im Bereich von zehn Millionen Plus bescheren was erstmal eine sehr gute Grundstabilität in der Umsatzweite Entwicklung dieser Division darstellt.
00:15:20: und das zahlt natürlich auch komplett auf unsere neue Strategie ready for growth sein.
00:15:26: Wie muss man sich generell die Laufzeit solcher Verträge vorstellen als Laie?
00:15:32: Also von wie viel Jahren spricht man da so in der Regel?
00:15:35: Als nächster mal ist es so, wenn man's einmal installiert hat so ein Thermomanagement System dann laufen unsere Geräte auch recht superlässig.
00:15:42: Und damit das auch so bleibt haben wir eine Serviceorganisation.
00:15:48: Wir bieten regelmäßig Wartung und Ersatzteile an.
00:15:51: Und stellen somit die Performance der Geräte aus auch sicher.
00:15:54: Service macht bei uns, umsetzt es aus.
00:15:59: Das soll dann auch die langen Lebigkeit der Gerät unterstützen.
00:16:03: Es ist ja kein Wegwerfer-Artikel.
00:16:05: von daher gehen wir eher auf die Neuinstellation und dann auf die nachhaltige Wartungen unserer Anlagen aus.
00:16:14: dann würde ich gerne jetzt noch konkret auf das erste Halbjahr zu sprechen kommen.
00:16:19: Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung der ersten sechs Monate?
00:16:23: Ja, generell sind wir mit der Entwicklungszeit sehr zufrieden des Erste-Halbjah-Lariumrahmen unserer Erwartungen.
00:16:30: Wir haben ein schwächeres erstes halbjahren antizipiert und so ist es auch gekommen.
00:16:33: Warum haben wir das Schwächer antizippiert?
00:16:36: weil wir Ende letzten Jahres schon feststellen konnten dass durch die Schwächere Dollarentwicklung oder die instabile Dollarentwickelung dann durch die Zölle, die US-Zölle.
00:16:47: Das Printgeschäft ist sehr stark belastet waren.
00:16:49: wir haben das auch schon im Auftragseingang in vierten Kvartal Schritt, Schritt bemerken können dass sich da ein Trend in die negative Richtung abgezeichnet hat und Plastics war zu derzeit auch in einer Depression wie Eingangs beschrieben und somit haben wir ein schwächeres erstes Halbjahr voraus gesagt was auch erstmal um seit ich so eingetreten ist, dennoch haben wir bei sechs Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr unsere Ebiet-Marge verbessern können.
00:17:17: Wir haben um null Prozent die Ebiet Marge auf sieben Prozent gesteigert und das natürlich für uns auch ein sehr wichtiger Punkt.
00:17:25: Wir zeigen jetzt schon sechs Quartale in Folge stabile Ebiet margen auf einem Niveau von Sieben Prozent plus Minus und dass bei sehr stark schwankenden Umsätzen das zeigt die Restrukturierungsarbeiten der Vergangenheit sich ausgezahlt haben.
00:17:39: Wir haben ein sehr resilientes und stabiles Umfeld nun aufgestellt, was südlich weitestgehend von den Märkten, die wir bespielen entkoppelt ist.
00:17:50: Und so können wir auch mit Schwankungen ganz gut umgehen viel besser als in der Verganganheit und können somit zu dem Entschluss kommen dass wir mit dem ersten halb Jahr eigentlich zur Frieden waren hätte besser sein können, aber man muss ja auch die Entwicklung in der Welt respektieren und in Betracht ziehen.
00:18:07: Da schlägt sie natürlich irgendwann auch auf die Industrienieder so auch im ersten Halbjahr auf Technotrans.
00:18:13: das zweite halbe Jahr erwarten wir deutlich stärker.
00:18:15: Wir sehen auch schon Anzeichen dass es deutlich besser wird.
00:18:19: Wir haben ja eine Prognose rausgegeben für dieses Jahr, die wir auch aufrecht erhalten und sind guter Dinge.
00:18:24: Dass sich das auch im zweiten Halbjahr so weiterentwickelt wie wir das vorher gesagt haben.
00:18:30: Jetzt haben Sie gerade die US-Zölle angesprochen.
00:18:32: auch inwiefern machen sich diese auch bei Ihnen bemerkbar?
00:18:36: oder zum Beispiel spüren sie Lieferkettenprobleme?
00:18:40: Ich würde beides gerne beantworten, fangen wir mit den Zöllen zunächst an.
00:18:44: Die Zölle spülen wir nicht direkt primär sondern sekundär durch unsere Kunden.
00:18:49: Stellen Sie sich vor unser Printgeschäft.
00:18:51: so eine Printanlage kostet sehr schnell einen siebenstelligen Euro-Betrag und schlagen da jetzt zwanzig Prozent Zölde drauf plus noch fünf Prozent Kohlschwankung man bei einem Arbeitspreis von einer Million schon zu hundertfünfzigtausend Euro die so eine Anlage mehr kostet.
00:19:09: Und da sind unsere die Kunden unserer Kunden natürlich auch Verhalten, ob sie die Investitionen jetzt sofort tätigen oder abwarten bis sich die Aufregung wieder so ein bisschen gelegt hat und man über alleine diese Schwankungen schon sehr viel Geld sparen kann.
00:19:24: Das betrifft sich natürlich auf die ganze Supply Chain nieder und somit kommt das auch bei uns an.
00:19:29: Stichwort Supply chain.
00:19:31: Die zweite Frage von Ihnen war haben Sie Lieferkettenprobleme?
00:19:34: Ja wir sehen wir auch nicht nur durch die Probleme die gestellte Logistikwege mit sich bringen, spüren wir das oder auch durch die Rohstoffknappheit, die durch die aktuellen politischen Auseinandersetzungen kreiert werden.
00:19:51: Wir merken es auch durch angespannte Situation im Wettbewerb unserer Lieferwanten und in der... Im Zuge vieler Firmen auf dieselben Lieferwandern dass Materiale knapp werden wie zum Beispiel Lüfter, wie z.B.
00:20:04: Wärmetauscher Pumpenkompressoren, beliebte Komponenten die zurzeit in mehreren Produkten zum Einsatz kommt.
00:20:13: und da ist nicht die Versorgungssicherheit nicht immer gegeben.
00:20:16: Und das schlägt sich natürlich dann auch gerade wenn man wächst oder im Hochlauf von vielen Themen ist auf die Versorgenstage von Technotrans aus.
00:20:23: und da versuchen wir natürlich auch durch ein ausgependetes Lieferantenmanagement System dem entgegenzuwirken.
00:20:31: aber das ist schon eine große Aufgabe weil die Thematik mit mit jedem Monat komplexer zu werden scheint.
00:20:37: Dann würde ich gerne zum Abschluss noch einen Blick in die Zukunft werfen, Sie hatten gerade schon Ihre Strategie Ready for Growth angesprochen.
00:20:45: könnten sie uns dazu nochmal ein paar Eckpunkte nennen?
00:20:49: Ja, ich will es sogar ein bisschen ausholen und würde einen Schritt vorher noch mal kurz anfangen.
00:20:53: Wir haben ja Jahr zwanzig-zwanzig unsere Strategie Future Ready vorgestellt und gestartet also zukunftsfähig.
00:21:00: im Jahr zwantsich fünfzwanziger war das Motto und das war eine Strategie die sich rein auf Rehstrukturierung und Neuausrichtung fokussiert hat.
00:21:07: wir haben wir zwanzisch-fünfzwanzige erfolgreich abgeschlossen.
00:21:10: wir haben Thermomanagement als unsere zukunftspäge Kerntechnologie herausgearbeitet.
00:21:15: wir haben uns auch die vier gerade beschriebenen Kern Märkte fokussiert.
00:21:19: Diese Gern-Märkte haben wir mit einer eigenen Divisionstruktur, Organisationsstruktur versehen die auch vollends vom Markt bis zur Auslieferung P&L verantwortlich sind.
00:21:29: das ist ein ganz wichtiger Punkt um auch auf die unterschiedlichen Märkte und Anforderungen reagieren zu können.
00:21:35: Und wir haben inzwischen uns eine Resilienz erschaffen, auch gerade schon angesprochen die uns stabiler macht.
00:21:42: also die Restrukturierung ist gemacht.
00:21:44: deswegen hole ich extra aus denn die neue Strategie ist eine Strategie die sich mit Wachstum beschäftigt.
00:21:50: Deswegen heißt sie ja auch ready for growth und Wir haben nur eine stabile Basis.
00:21:54: Wir haben die richtige Technologie, wir haben die richtigen Produkte in wachsenden Märkten.
00:22:00: Wachstumstrategie.
00:22:01: Wir wollen bis zu zwanzig, dreißig einen Umsatz von drei Hundertfünfzig Millionen Euro erzielen.
00:22:07: Das sind ungefähr hundert Millionen Euro mehr als die wir heute haben bei einer Ebiet-Marge von neun bis zwölf Prozent.
00:22:13: und die Megatrends wie wir gerade schon besprochen haben, die unterstützen beziehungsweise beschleudigen dieses Wachstum sicherlich auch und gerade so ein Thema wie Datacenter oder die Batteriekühlung.
00:22:26: Das werden auch die zentralen Wachsungstreiber unserer Strategie bleiben, sind dort die elementaren Bausteine.
00:22:32: das Gute und das Positive ist dass wir bereits für alle unsere Division Produkte fertig entwickelt haben und bereit sind für das Wachsstum.
00:22:40: Wir haben die Strategie nicht nur auf planerischen Werten aufgebaut, sondern schon auch fertig entwickelten Produkten.
00:22:46: Wir haben die Infrastruktur geschaffen und schaffen diese auch gerade weiter noch mit dem Neubau zum Beispiel.
00:22:52: Wir sind also vorbereitet für das Wachstum.
00:22:54: Es ist nicht eine Frage ob das Wachsen kommt aus unserer Sicht, sondern wann es kommt Und wenn er soweit ist, sind wir dafür auch ganz gut vorbereitet und deswegen sind wir auch ganz gute Dinge dass wir bis zwanzig dreißig die gerade angesprochenen Ziele auch erfüllt bekommen.
00:23:09: Dann dürfen wir Ihnen für die Zukunft alles Gute wünschen und gespannt bleiben, was uns bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig erwartet.
00:23:16: Ich darf mich an dieser Stelle Herr Finger sehr für das Interessante Gespräch bedanken.
00:23:20: Ich darin vor drüber!
00:23:22: Und wir dürfen gespannt bleiben was uns die Zukunft bringt und hoffen dass ihr vielleicht ein paar für euch neue Informationen aus diesem Interview mitnehmen konntet und schaltet auch das nächste Mal wieder ein.
00:23:32: Bis dahin schaut unbedingt auf unserer Homepage Effekten-Spiegel.com vorbei.
00:23:37: Dort halten wir euch wie immer über das aktuelle Börsengeschehen auf dem Laufenden.
00:23:41: Bis zum nächsten Mal und bleibt gesund!
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